Wiederaufnahme des Betriebs mit Schutzkonzept

Am 18. Mai 2020 wird die Praxis für Kinesiologie den Betrieb wieder aufnehmen. Neuanmeldungen nehme ich ab sofort entgegen.

24.04.2020 | von Brigitte Kunz

Am 18. Mai wird die Praxis für Kinesiologie wiedereröffnet. Ich freue mich sehr, Sie wieder persönlich begrüssen zu können. Als «Betrieb mit personenbezogenen Dienstleistungen mit Körperkontakt» werden wir uns an folgendes Schutzkonzept halten:

Die Kinesiologin

  • Einhaltung der allgemeinen Hygienevorschriften.
  • Nach jeder Behandlung werden die Hände gründlich gewaschen und mit geeignetem Mittel desinfiziert.
  • Verzicht auf jeglichen Schmuck an Händen (Ringe, künstliche Fingernägel, usw.) und Unternarmen (Armbanduhr, Armbänder, usw.), um die richtige Händedesinfektion zu ermöglichen.
  • Während der Anwesenheit von Dritten trage ich eine Schutzmaske.
  • Körperkontakt zu Klient*innen wird auf das absolute Minimum reduziert.
  • Geräte und Einrichtungen werden nach jeder Behandlung gereinigt und mit geeignetem Mittel desinfiziert.
  • Die Praxiskleidung wird täglich gewechselt und gewaschen.
  • Wasser wird nur in Einwegbechern angeboten.
  • Schutzmaterial und Abfall werden täglich entsorgt.

Klient*innen

  • Gründliches Händewaschen vor dem Betreten des Wartebereichs.
  • Wasserhähne und Türklinken sind mit den dafür vorgesehenen Einmaltüchern oder mit dem Ellenbogen zu bedienen. Die Tücher sind danach zu entsorgen. Zum Trocknen der Hände stehen ebenfalls Wegwerfpapiertücher zur Verfügung.
  • Verzicht auf die Nutzung von Zeitschriften und Büchern im Wartebereich.
  • Einhalten des Sicherheitsabstands (2 m) zu anderen Person im Wartebereich.
  • Desinfizieren der Hände vor dem Eintreten in den Therapieraum. Desinfektionsmittel wird entsprechend bereitgestellt.

BAG
Standard-Schutzkonzept für Betriebe mit personenbezogenen Dienstleistungen mit Körperkontakt unter COVID-19


Vom Umgang mit der Angst

Angst kann die Lebensfreude stark einschränken. Mit Kinesiologie AP besteht die reelle Chance, das Obermonster zu beruhigen bzw. zu bezwingen.

von Brigitte Kunz

Immer wieder wenden sich Menschen an mich, die angst haben. Angst in einer Form, die sie am «unbeschwert leben» hindert. Angst ist eine Grundemotion, die wir alle kennen. Ich erzähle Ihnen hier eine Geschichte, die einlädt, darüber nachzudenken wie wir mit Ängsten umgehen können.

Eine Legende erzählt, wie Milarepa, ein Heiliger um tibetanischen Buddhismus, der in einer Höhle als Einsiedler lebte, von einer ganzen Horde Dämonen belagert wurde, die sich in seiner Hohle breitmachten um ihm Angst einzujagen. Einige von ihnen konnte er verjagen, andere durch grosses Mitgefühl zähmen. Das allergrössste, hässlichte, gefürchigste Ungeheuer jedoch, blieb, trieb weiterhin sein Unwesen mit Milarepa und jagte ihm ständig angst ein. Einers Nachts hatte Milarepa genug davon, sich tyrannisieren zu lassen. Er sagte zum Ungeheuer: «Ich lege mich nun in Dein Maul, dann kannst du mich töten. Das ist mir lieber als die Vorstellung daran, mein Zuhause weiterhin mit dir zu teilen.» Er legte sich in das Maul des Monsters. Genau in dem Moment als es ihn runterschluckte, verschwand es für immer. Milarepa verlor seine letzte Angst und erlangte Erleuchtung.

Schneller als bewusstes Denken

Angst ist grundsätzlich da um unser Überleben zu sichern. Wir besitzen im Hirn Zentren, die Alarm auslösen sobald sie etwas beunruhigt. Leider kann es vorkommen, dass längst vergangene Erlebnisse als bedrohlich gespeichert wurden und das sehr einfach funktionierende Alarm-System wegen (fast nichts) meldet: «Gefahr im Anzug! Verhalte Dich genau so wie das erste Mal als Du es erlebtest…das war nämlich prima, denn Du hast es überlebt.»

So ist es möglich, dass ein Bild, ein Ton, ein Geruch, ein Gefühl, Angst auslöst….und zwar in einer Geschwindigkeit die viel schneller ist als unser bewusstes Denken. Der ganze Kreislauf an Hormonausschüttungen und körperlichen Reaktionen darauf, ist in Sekundenbruchteilen in Gang gesetzt ohne dass auch nur ein einziger, vernünftiger Gedanke eine Chance hätte. Dabei werden Systeme blockiert die helfen könnten zu agieren, anstatt immer wieder genau gleich zu reagieren.

Hilfestellung der Kinesiologie

Mit Kinesiologie AP besteht die reelle Chance, das Limbische System, welches verantwortlich ist dafür, schnell Gefahr zu melden, zu beruhigen. Alte traumatische Erlebnisse die gespeichert wurden können (durch grosses Mitgefühl) eingeordnet und gezähmt werden…. Es besteht sogar die Hoffnung, dass auch das «Obermonster» zum Verschwinden gebracht werden kann.